Gelbwangenschildkröte

Steckbrief über die Gelbwangenschildkräte

Die Geldwangenschildkröte stammt aus dem Süden der USA. Dort wird sie importiert und noch bis heute für den europäischen Raum gezüchtet. In Deutschland gilt keine meldeplicht, sodass eine Gelbwangenschildkröte ohne „Papierkram“ gehalten werden kann.

Allerdings sollte man sich vor der Anschaffung gut in das Thema einlesen. Speziell das Thema Winterruhe ist sehr heikel. Anders wie wir Menschen, die im Winter kaum einen Unterschied sehen, außer mehr zu Hause im warmen zu bleiben – möchte die Geldwangenschildkröte lieber ihre Energie für den Sommer auftanken und das gute Wetter genießen.

Umgebung für eine Geldwangenschildkröte

Was die meisten wissen ist, dass die Beste Umgebung eine Kombination aus Terrarium und einem Wasserbereich ist. Was die meisten weniger Wissen ist, dass Geldwangenschildkröten die meiste Zeit im Wasser verbringen und schwimmen. Am Besten ist der Wasserbereich nur wenige Fußschritte vom Beachabteil entfernt. Da ist die Ähnlichkeit wieder zum Menschen da. Wenn wir wählen können, würden wir uns ja auch für das Hotel direkt am Meer entscheiden.

Desweiteren sollte man versuchen den natürlichen Tagesablauf beibzubehalten. Tagsüber hell, Abends dunkel – und wer möchte kann durch gedimmte Neonröhren den Mond simulieren, was vor allem für nachaktive Tiere interessant ist. Im Teich können die Geldwangenschildkröten ebenfalls gehalten werden, vorausgesetzt die Wetterbedingungen stimmen.

Wo die Probleme bei der Haltung einer Gelbwangenschildkröte entstehen

Beim Kauf sind die Tiere relativ klein, doch bereits nach einem Jahr wachsen sie um bis zu 5 cm. Wenn die Tiere anders gehalten werden, können diese noch viel größer werden. Das geschieht in der Regel, wenn mehr Stunden Licht durch eigene Lampen zur Verfügung gestellt werden, was in der Natur nicht vorgesehen ist.